Zuletzt aktualisiert am 7. Oktober 2026 von Tanja
Im September wechseln in meinem Quadratgarten die Mieter: Tomaten, Gurken und Mais ziehen nach und nach aus, Feldsalat, Spinat und Wintersalate ziehen ein. Bei mir gab es die letzten Maiskolben, einen Korb voller Tomaten, Wintersalate in der Anzuchtschale, Dahlien als bunte Wundertüte und Anfang Oktober noch Raupen und Schnecken, die mir meinen Chinakohl und Salat streitig machen wollen. 🐛
Diesen Rückblick gab es zuerst live beim Gartenblick, meinem Zoom-Treffen am ersten Montag im Monat. Hier bekommst du ihn zum Nachlesen, mit allen Bildern aus vier Wochen Quadratgarten.
Der September auf einen Blick
Geerntet: die letzten Kolben Zuckermais, Tomaten, Buschbohnen, Zucchini, Gurken, ein kleiner Blumenkohl, zwei Hokkaido, Paprika und jede Menge Kirschpaprika.
Gesät und gepflanzt: Wintersalate (‘Altenburger Winter’, ‘Baquieu’ und ‘Piro’), Feldsalat zwischen den Maisstrünken, Spinat.
Schiefgelaufen: Krautfäule an ‘Vivagrande’, Falscher Mehltau an den Gurken, eine Schnecke im Salat und Raupen, die noch Anfang Oktober fleißig mitessen.
Die Ernte im September
Im September wird es im Erntekorb weniger, aber leer bleibt er noch lange nicht. Ende des Monats lagen darin immer noch Tomaten in allen Farben und ein paar Bohnen obendrauf.

Die ‘Mexikanische Honigtomate’ steht an der Hauswand und ist bisher ohne größere Krankheiten durchgekommen. Weil es kühler wird, färben sich die Früchte jetzt aber nur noch schleppend rot. Aus der ‘San Marzano Nano’ habe ich Soße gekocht. Sie wächst niedrig, muss kaum aufgebunden werden und hat richtig gut getragen, obwohl es nur die kleine Variante war. Die probieren wir nächstes Jahr im Schaugarten vom Gartenbauverein mal im Freiland aus.
Und meine geliebte ‘Small Egg’? Die platzt jetzt im Herbst reihenweise auf. Ein Tütchen, das ich mir für den nächsten Tag beiseitegestellt hatte, gärte schon. Für die Samen mag das gut sein, zum Essen eher nicht. Mein Tipp: Diese Sorte im Herbst direkt vom Busch in den Mund.
Die zwei Hokkaido habe ich etwas früher abgenommen, als ich es zum Einlagern tun würde, denn der Stiel war noch nicht ganz verholzt. Da ich sie aber ohnehin bald verkoche, ist das kein Problem. Wenn du Kürbisse lagern möchtest, lass sie hängen, bis der Stiel richtig trocken ist.
Zucchini am Stab und Buschbohnen im Doppelpack
Meine Zucchini habe ich dieses Jahr an einem Stab auf etwa einen Meter hochgebunden, obwohl es eine Buschzucchini ist. Zur Hochzeit hat sie zwei Früchte pro Woche geliefert. Mein Eindruck ist trotzdem: Sie wollte lieber nach unten. Je höher die Früchte hingen, desto mühsamer schien es für die Pflanze, Wasser und Nährstoffe dorthin zu pumpen. Es funktioniert, aber glücklicher ist sie, wenn sie sich über den Boden ausbreiten darf.


Bei den Buschbohnen gilt bei mir eine einfache Faustregel: ein Quadrat pro Person. Für uns zwei sind es also zwei Quadrate gleichzeitig, und alle zwei Wochen säe ich zwei neue nach. So gibt es ab Juli bis zum ersten Frost frische Bohnen. Die letzte Aussaat Ende Juli wird bei mir noch reif, danach wird es knapp.
Blumenkohl schützen: ein Blatt umknicken, fertig
Ein kleiner Blumenkohl ist im September auch noch gewachsen (inzwischen ist er aufgegessen). Damit er schön weiß bleibt, braucht er Schutz vor Licht. Am einfachsten knickst du eins der großen Außenblätter um und legst es über den Kopf. Der Regen perlt nach außen ab, und darunter bleibt es luftig.


Früher habe ich die Blätter oben zusammengebunden. Dabei ist mir Regenwasser hineingelaufen, und der junge Blumenkohl ist darin vergammelt. Seitdem knicke ich nur noch ein Blatt um, notfalls ein zweites.
Was in diesem Jahr nicht geklappt hat
Bei den Tomaten hat mich die „Viva“-Serie nicht überzeugt, und im September kam noch eins obendrauf: Die ‘Vivagrande’ im Freiland hat als erste aus der Serie Krautfäule bekommen, und zwar nicht nur an den Blättern. Auch die Früchte hat die Braunfäule erwischt. Die letzten habe ich abgeschnitten und entsorgt. Die beste der Serie bleibt für mich die gelbe ‘Sunviva’: besserer Geschmack, weniger aufgeplatzt und bisher gesünder. ‘Vivarossa’ und ‘Vivaoro’ sind auch nicht schlecht, werden aber so breit, dass sie im Quadratbeet sehr viel Platz brauchen.


Die Gurken hatten Falschen Mehltau und sind Ende September langsam abgestorben, der Kürbis hat zeitgleich aufgegeben. Vier Gurken und die zwei Hokkaido konnte ich noch abnehmen. Und im Freiland sind meine Paprika dieses Jahr nicht gut gewachsen. Ich habe den Verdacht, dass ihnen die Nachbarschaft zum Lauch nicht bekommen ist. Neben Zwiebeln standen sie früher allerdings problemlos.


Raupen, Gemüseeule und Schneckeneier: Mitesser im Herbst
Ich hätte gedacht, dass im Oktober Ruhe einkehrt. Pustekuchen. Am Chinakohl entdeckte ich Anfang Oktober große Fraßlöcher und dazwischen dicke, grüne Kotkrümel. Daneben waren auch viele kleine Löcher, die stammen von Erdflöhen, die hier immer noch herumhopsen, obwohl sie es eigentlich warm und trocken mögen.
Bei Kotkrümeln in dieser Größe lohnt es sich, gründlich zu suchen. Denn die Raupe sitzt irgendwo an der Pflanze, und jede Mahlzeit kostet dich ein Stück Kohl.


Gefunden habe ich zuerst eine kleine grüne Raupe, vermutlich vom Kohlweißling. Die hatte zwar auch mitgegessen, passte aber nicht zu dem, was da hinten herauskam. 😄 Also habe ich weitergesucht und die Richtige erwischt: eine dicke Erdraupe, die Raupe eines Eulenfalters, typischerweise der Gemüseeule. Erdraupen verstecken sich tagsüber gern in der Erde und kommen nachts zum Fressen heraus. Die Gemüseeule ist nicht wählerisch, sie nimmt Kohl, Salat und auch Tomaten.


Die Erdraupe habe ich aus dem Beet befördert, denn den Chinakohl möchte ich gerne noch selbst essen. Am roten Asia-Salat saß außerdem noch eine Kohlweißlingsraupe, die sich dort ziemlich schlecht tarnen konnte. Es gibt aber auch Raupen, die mich einfach begeistern: An den Dahlien saß eine mit einem wunderschönen Farbverlauf von Orange nach Grün. Eine App hat sie als Spannerraupe bestimmt, genauer weiß ich es nicht. Die habe ich gelassen. An den Dahlien gibt es genug für alle. 💚


Schneckeneier unter dem Pflanzsack
Als ich einen Pflanzsack weggezogen habe, lag darunter ein ganzes Gelege Schneckeneier, mit rund 5 mm Durchmesser ziemlich große. Ich tippe deshalb auf die Spanische Wegschnecke. Unter dem Sack war es durch das Gießwasser immer schön feucht, und unser schwerer Boden hält die Feuchtigkeit gut. Ideal, um ein Gelege über den Winter zu bringen.

Wenn ich Schneckeneier in der Nähe meiner Beete finde, sammle ich sie ab. Im Garten gibt es genug andere Ecken für Schnecken, direkt neben dem Beet brauche ich sie nicht. Im Quadratbeet selbst findest du sie selten, denn Mel’s Mix ist zu fein krümelig. Schau lieber in Erdritzen, unter Töpfen und Säcken und an allen Stellen, die geschützt und feucht sind.
Dieses Jahr war bei mir zwar kein Schneckenjahr, aber es hat gereicht, dass mir eine Schnecke einmal den jungen Salat weggeputzt hat. Die Großen schaffen das in einer einzigen Nacht. 😩 Das Gitter gegen die Vögel hilft da leider nicht.
Wintersalate vorziehen: von der Aussaat bis zur ersten Ernte
Am 2. September habe ich drei Wintersalate ausgesät: den Kopfsalat ‘Altenburger Winter’, den kleinen, sehr winterharten ‘Baquieu’ und den Eichblattsalat ‘Piro’, einen Pflücksalat. Diesmal in Anzuchtschalen, weil im Beet noch kein Platz frei war und ich auch für den Gartenbauverein ein paar mehr Pflanzen anziehen wollte.

Was geprimtes, pilliertes Saatgut kann
Den ‘Piro’ gab es nur als geprimtes und pilliertes Saatgut. Pilliert heißt: Jedes Samenkorn steckt in einer kleinen Kugel. Das macht man vor allem für Sämaschinen im Profi-Anbau, denn Salatsamen sind winzig und federleicht. Geprimt heißt: Der Samen ist schon für die Keimung vorbereitet. Salat ist eigentlich ein Lichtkeimer, aber in der Pille kommt kein Licht an. Ein geprimter Samen braucht keinen Keimreiz mehr, er muss nur feucht werden und legt los.
Dafür ist das Saatgut deutlich teurer, ich schätze das Fünf- bis Zehnfache. In meiner Packung waren 100 Pillen. Gekeimt sind sie aber alle, eine Pille, ein Salat. 🥳
Spannend war der Vergleich mit dem normalen Saatgut. Der ‘Altenburger Winter’ war frisch und ist nach fünf Tagen so aufgekeimt, wie man es sich vorstellt. Das Saatgut vom ‘Baquieu’ war etwa zwei Jahre alt. Den hatte ich deshalb sehr dicht gesät, und er hat sich viel Zeit gelassen: Er kam später, ungleichmäßig, und längst nicht alle Samen sind gekeimt. Das ist typisch für älteres Saatgut.
So bin ich vorgegangen:
Eigentlich sind mir die Pflanzen schon wieder einen Ticken zu groß geraten. Für die Überwinterung ist klein besser: Mit zwei, drei echten Blättern überstehen Salate auch tiefe Temperaturen. Größere Blätter vertragen das ständige Durchfrieren und Auftauen schlechter. Deshalb säe ich jetzt Anfang Oktober noch einmal nach, und im Freiland pflücke ich die Pflanzen regelmäßig herunter, damit nur wenig Blattmasse übrig bleibt.
Dieses Jahr mache ich einen kleinen Versuch: Ein Teil der Salate steht im Anzuchthäuschen, ein Teil ungeschützt im Freiland, ein Teil unter Frühbeetvlies. Ich bin gespannt, wer am besten durch den Winter kommt.
Die letzten Maiskolben und mein Feldsalat-Trick
Am 5. September habe ich die letzten Kolben Zuckermais geerntet, noch einmal fünf schöne. Insgesamt war die Maisernte dieses Jahr eher enttäuschend. Meine Erfahrung: Kräftige, vorgezogene Pflänzchen bringen bei mir mehr als die Direktsaat.


Warum ich trotzdem jedes Jahr Mais anbaue? Weil du ihn so frisch nirgends kaufen kannst. Sobald ein Kolben geerntet ist, wandelt er seinen Zucker in Stärke um, und mit jeder Stunde schmeckt er schlechter. Bei uns geht er deshalb vom Beet direkt in den Topf: schälen, fünf Minuten in kochendes Wasser, fertig. Selbst vom Wochenmarkt ist er meist schon etliche Stunden alt. Mit Buschbohnen und Zuckerschoten ist es übrigens ähnlich.
Mais steht bei mir immer in den mittleren Quadraten, denn dort arbeite ich ohnehin nicht so gern. Und nach der Ernte kommt mein Lieblingstrick:
Dahlien aus Samen: meine bunte Wundertüte
Ein Ausflug zu den Blumen muss sein. Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal Dahlien aus Samen gezogen und ein ganzes Quadratbeet mit 16 Pflanzen bestückt. Ausgesät habe ich sie drinnen im Februar oder spätestens im März. Ab Anfang April standen sie im Anzuchthäuschen, Anfang Mai kamen sie ins Beet. Und sie haben früher geblüht als meine Dahlien aus Knollen.


Aus Samen sind Dahlien ein echtes Überraschungspaket. Mach dich darauf gefasst, dass rund 70 % schlicht gelb und ungefüllt werden. Ich vermute, das ist ihre Naturform. Aber ein paar Schätze sind immer dabei, bei mir eine Blüte, die aussieht wie ein Sonnenaufgang. Weil es sie kein zweites Mal gibt, darf ich ihr sogar einen Namen geben. Ich überlege noch, vielleicht ‘Sunrise Bumblebee’, wie die Tomate, an die mich ihre Farbe erinnert. 🌼
Ein Grund, warum ich sie so mag: Alle sind offen blühend. Bei stark gefüllten Sorten sind die Staubgefäße zu zusätzlichen Blütenblättern umgebildet, da finden Insekten nichts mehr. Bei mir waren Honigbienen aus der Nachbarschaft, Hummeln und Wildbienen ständig zu Gast. Meine Lieblinge lagere ich als Knollen ein und kann sie so erhalten und über Teilung oder Stecklinge im Frühjahr sogar vermehren.
Meine Samen sind von Keimzeit-Saatgut, die Mischungen ‘Mignon Minis’, ‘Dandy Collarette’ und ‘Madame Pompadour’. Wie ich die Anzucht genau gemacht habe, schreibe ich rechtzeitig vor der nächsten Aussaat in einem eigenen Beitrag auf.
Kirschpaprika, Sellerie und Bohnen: meine Erkenntnisse für 2027
Anfang Oktober habe ich die Kirschpaprika geerntet, orange ‘Mini Bell’ und knallrote ‘Paradiso’. Hübsch sind sie. Aber dann stand ich vor rund 120 kleinen Paprika, und jede einzelne wollte entkernt werden. Das Gehäuse lässt sich ganz blöd entfernen, und drin stecken unendlich viele Kerne. Echt jetzt? 😩 Ein paar fülle ich mit Frischkäse, ein paar lege ich ein, und zehn Stück durfte eine Freundin mitnehmen.


Meine Entscheidung steht: Nächstes Jahr keine kleinen Paprika. Ich bleibe bei großen, dickfleischigen Sorten wie ‘Pusztagold’. Die wird erst hellgelb, dann orange und schließlich rot. Zum Braten kannst du sie schon ab Hellgelb ernten, ihre volle Süße hat sie aber erst, wenn sie richtig rot ist.


Und noch ein paar Punkte stehen auf meiner Liste:
Was jetzt im Oktober noch in die Erde darf
Salat geht noch, auch direkt ins Beet. Dem Salat reichen die Temperaturen im Oktober zum Keimen und durch den Tau bleibt jetzt alles schön feucht, gießen ist kaum nötig. Zum Überwintern kannst du es einfach im Freiland versuchen. Wenn du auch im Winter etwas ernten möchtest, hilft ein Frühbeetaufsatz oder wenigstens ein Vlies. Vlies ist besser als Folie, weil ein bisschen Luft durchgeht. Unter Folie wird es stickig, und dann schimmelt Salat schnell oder bekommt Blattläuse.
Feldsalat passt jetzt in jedes frei werdende Quadrat, zum Beispiel zwischen die Maisstrünke. Und Wintersteckzwiebeln und Knoblauch dürfen jetzt im Oktober auch ins Beet. Sie sollen einwurzeln, aber klein in den Winter gehen. Besonders Knoblauch profitiert vom herbstlichen Stecken: Die Zehen brauchen einen Kältereiz, um die Teilung einzuleiten, und du erntest im nächsten Sommer deutlich größere Knollen.
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Jeden ersten Montag im Monat um 19 Uhr nehme ich dich per Zoom mit in meinen Quadratgarten: was gerade wächst, was schiefgeht und was als Nächstes in die Beete kommt. Deine Fragen beantworte ich live.
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Eure Fragen aus dem Gartenblick
Meine Dahlien aus Knollen haben dieses Jahr gar nicht geblüht. Woran kann das liegen?
Das habe ich so noch nie erlebt. Wenn sie ausgetrieben haben, waren die Knollen in Ordnung. Meine Vermutung: zu wenig Nährstoffe. Dahlien brauchen schon ein bisschen Power. Im Quadratbeet sind meine alle prima gewachsen.
Kann ich Salat jetzt noch direkt ins Beet säen?
Ja, der keimt im Oktober sicher noch auf. Zum Überwintern reicht ein Versuch im Freiland. Wenn du über den Winter ernten möchtest, deck ihn mit einem Frühbeetaufsatz oder einem Vlies ab, aber nicht mit Folie.
Hattest du keine Blütenendfäule an den Tomaten?
Dieses Jahr nur ein bisschen an der ‘Moms Paste’ im Pflanzsack. Blütenendfäule trifft vor allem längliche Sorten und Tomaten in Behältern, weil sie dort schneller trockenfallen. Cocktailtomaten bekommen sie fast nie, und im Freiland mit großem Wurzelwerk ist sie selten. Bei mir war es wohl ein heißer Moment, in dem ich mit dem Gießen nachlässig war.
Darf Laub mit Krautfäule auf den Kompost?
Da gibt es unterschiedliche Meinungen. Bei mir kommt alles auf den Kompost, auch Laub mit Mehltau oder Krautfäule. Die Erreger sind sowieso im Garten. Sie schlagen dann zu, wenn eine Pflanze geschwächt ist, durch Wetter, Nährstoffmangel oder Alter. Ich arbeite lieber daran, dass meine Pflanzen gut versorgt und abwehrstark sind, als zu versuchen, den Garten steril zu halten.
Arbeitest du mit EM (Effektiven Mikroorganismen)?
Kaum. Ich habe einen Bokashi-Eimer, aber dieses Jahr ist fast alles direkt auf den Kompost gewandert. Dafür gieße ich regelmäßig den Rest von meinem Sauerteig-Anstellgut verdünnt über die Beete. Ich habe den Eindruck, dass das Bodenleben das gut annimmt. Bakterien sind so etwas wie das Plankton des Bodens und füttern die nächsten in der Nahrungskette.
Welche Stangenbohne kannst du empfehlen?
Aus der Runde kamen die Feuerbohne und die lila ‘Blauhilde’. Die ‘Blauhilde’ hatte ich auch schon mehrmals, sie ist lecker und nicht so fädig, die wäre auch meine Empfehlung. Lila Bohnen haben außerdem einen Vorteil: Du findest sie beim Pflücken viel leichter. Beim Kochen werden sie allerdings grün.
Wie geht es weiter?
Der nächste Gartenblick ist am Montag, 2. November um 19 Uhr. Dann schauen wir gemeinsam auf meine Planung für 2027. Wenn du auch schon an das nächste Gartenjahr denkst: In meinem kostenlosen Gartenheftchen findest du 11 Traumpaare für gute Nachbarschaft im Beet. Und im November gebe ich meinen Live-Workshop „Das 365-Tage-Beet“ zur Anbauplanung im Quadrat. Auf der Warteliste sicherst du dir 30 € Rabatt.
Wie ist dein September gelaufen? Schreib es mir gerne in die Kommentare, ich freue mich über jeden Bericht aus deinem Beet. 💚
Let’s grow – Quadrat für Quadrat! 😄
Deine Gartentanja 💚
Hallo, ich bin Tanja
Seit 2013 gärtnere ich im Quadrat. Meine Beete sind in 30-cm-Quadrate aufgeteilt, in jedem wächst eine andere Gemüseart. Ist ein Quadrat abgeerntet, zieht sofort die nächste ein. So habe ich auf wenigen Quadratmetern jeden Tag etwas zu ernten, von Januar bis Dezember, ohne Umgraben und ständiges Jäten.
Als zertifizierte Square Foot Gardening Instructor begleite ich dich auf dem Weg zum erntereichen Quadratgarten. Auf diesem Blog und beim Gartenblick zeige ich dir ehrlich, was bei mir funktioniert und was nicht, damit du mit wenig Platz und wenig Zeit deinen eigenen Erntekorb füllst.